Leserbriefe

Mappus und Stuttgart 21

28.07.2012, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Peter Främke, Neckartailfingen. Zum Artikel „EnBW-Deal: Neues Gutachten entlastet Mappus“ vom 26. Juli. Der Artikel verharmlost die Rolle der „Macher“ in dieser skandalösen Affäre. Die Wahrheit erkennt man aus den inzwischen bekannt gewordenen Mails des CDU-Investmentbankers Dirk Notheis an den CDU-Ministerpräsidenten Mappus und die Franzosen, aus denen hervorgeht, wie Filz „gemacht“ wird und welche erbärmliche Rolle das Parlament in den letzten 50 Jahren dabei spielen durfte. Es ist erschreckend, dass auf diesem Nährboden auch Projekte wie „Stuttgart 21“ von anfangs nur vier Menschen ausgebrütet wurden und die Parlamentarier nur noch abnicken durften. Die katastrophalen Folgen sehen wir heute in dem zerstörten Bahnhof und der Wüste im Schlosspark. Es ist unwahrscheinlich, dass diese Vernichtung des Bahnverkehrs in Baden-Württemberg mit Verschwendung von bis zu 10 Milliarden Euro jemals fertig gebaut wird. Aber möglich wurde diese grandiose Fehlentwicklung nur durch die Entmachtung der Parlamente mit einer Filzokratie, die selbst jetzt noch mit grün-roter Färbung und der blindwütigen Fortführung von S 21 weiterbesteht. Die Farben wechseln, aber der Filz bleibt.

Leserbriefe

E-Mobilität: Ein tot geborenes Kind

Hartmut Schewe, Aichtal-Neuenhaus. Zum Leserbrief „Erfolgversprechende Anstrengungen“ vom 6. Juli. Herr Rall hat recht, wenn er meint, jeder, der sich in die Debatte um die Zukunft der Energieversorgung einschaltet, möge sich um die Technik kümmern. Das reicht aber nicht. Die erste Frage ist…

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