Leserbriefe

Lieber Kür statt Pflicht?

01.08.2009, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Carla Bregenzer, Frickenhausen. Zu den Artikeln „Frickenhäuser Erlebniswege: Die letzten Schilder hängen“ vom 17. Juli und „Ein Abriss ist für alle Beteiligten die beste Lösung“ vom 24. Juli. Als neu gewählte Frickenhäuser Gemeinderätin reibe ich mir bei der Lektüre der Nürtinger Zeitung allmorgendlich die Augen: Ein ums andere Mal ein Bericht von der Verabschiedung ausscheidender Gemeinderäte und der Verpflichtung eines neu gewählten Gremiums. Nur in Frickenhausen tagt fröhlich der alte Gemeinderat, trifft weitreichende Beschlüsse und die Neuen haben noch nicht einmal eine Einladung zur konstituierenden Sitzung erhalten.

Die Gemeindeordnung sagt in Paragraf 30, dass der neu gewählte Gemeinderat „unverzüglich“ einzusetzen sei. Gilt das in Frickenhausen nicht? Das idyllische Wengertbild und das ganzseitige Interview scheinen da doch einiges zu erklären: Wenn der Frickenhäuser Bürgermeister so schöne Erlebniswege einweihen und so ausgiebig auf Fragen antworten muss, dann hat er natürlich keine Zeit für solche Lappalien wie Aufklärung des alten Gemeinderates über die Gemeindeordnung und die Amtseinsetzung des neuen Gemeinderates.

Oder ist der Beschluss zum Ochsenabriss und zum Bau des Pflegeheims ohne Parkplätze für Beschäftigte der wichtige Grund, der dem Bürgermeister erlaubt, den neuen Gemeinderat nicht unverzüglich nach Ablauf der Amtszeit des alten Gemeinderates am 30. Juni 2009, sondern erst im September einzuladen?

Leserbriefe

Manchmal macht googeln schlauer

Sem Schade, Wendlingen. Zu den Leserbriefen „Der deutsche Weg zum Klimaschutz“, und „Blauäugig oder einfach böse?“ sowie „Boris Palmer ist für mich kein Rassist“ vom 18. Mai. Man kann sich ja über den Konzern Google streiten, in puncto Recherche ist er aber unser Freund. Man kann sich in…

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