Leserbriefe

Kinderbetreuung in Frickenhausen

20.04.2019, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Jochen Jansen, Frickenhausen. Zum Artikel „Kinderzahlen setzen Gemeinden unter Druck“ vom 12. April. Als Frickenhäuser Gemeinderat kam mir sofort der Gedanke „Was, so wenig?“. In der letzten Gemeinderatssitzung vom 9. April wurde uns eine Versorgungsquote von 42,4 Prozent präsentiert. Wie kann das sein? Seit Jahren wird in der Gemeinde Frickenhausen ausgebaut und investiert, nicht nur in Gebäude, sondern auch beim Personal wird und wurde aufgestockt. Und gerade haben wir im Gemeinderat der Einreichung des Baugesuchs zur Erweiterung der Krippengruppe auf dem Berg zugestimmt.

Was stimmt denn nun? Man muss wissen und differenzieren, dass der Rechtsanspruch für Ein- bis Dreijährige gilt. Dies macht auch Sinn, denn der Bedarf bei kleineren Kindern/Babys ist gering beziehungsweise es gibt hier das Instrument der Elternzeit.

In der Berechnung des Zeitungsberichts wurden allerdings alle Kinder von null bis drei Jahren, sprich auch die null- bis einjährigen Kinder, eingerechnet. Bei einem so wichtigen Thema hätte ich mir eine detaillierte Berichterstattung erwartet! Denn faktisch hat die Gemeinde eine sehr gute Kinderbetreuungsquote. Noch viel wichtiger ist zudem die Frage, ob diese 42,4 Prozent denn ausreichen. Kann denn der Bedarf gedeckt werden? Meine Antwort lautet ja! Manchmal muss auf einen Teilort der Gemeinde zurückgegriffen werden, doch man konnte bis jetzt dem Bedarf vollumfänglich gerecht werden. So was darf man ruhig auch berichten!

Leserbriefe

Der Abstand zu den Windkraftanlagen

Heinz Vogel, Oberboihingen. Zum Artikel „Standorte in der Region vom Winde verweht“ vom 14. Juni. Wenn man den BW-Windatlas 2019 einmal anschaut, stellt man fest, dass darin für die betrachteten Windhöffigkeiten die maximale Nabenhöhe der Windkraftanlagen von 160 Meter auf 200 Meter angehoben…

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