Leserbriefe

Islam und Toleranz

06.07.2007, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Thaddäus Kunzmann, Nürtingen, CDU-Stadtverbands-Vorsitzender. Zu den Leserbriefen zur CDU-Veranstaltung mit Dr. Udo Ulfkotte: Wenn zu einer Veranstaltung, die den Islamismus in den Mittelpunkt stellt, 350 und mehr Zuhörer kommen, dann ist dies ein Thema, das die Menschen bewegt. Und das von der Politik aufgegriffen werden muss. Das nur vorweg.

Glaubt denn jemand, dass wir uns damit Respekt erwerben, indem wir es zulassen, dass in Köln eine Moschee, größer als der Dom, gebaut wird? Respekt vor unserer Toleranz vielleicht? Der Islam ist eine Religion aus einem Kulturkreis, die gesellschaftliche und politische Toleranz nicht kennt! Toleranz wird dort als Schwäche empfunden. Der Klügere gibt nach so heißt es vielleicht bei uns in Europa. Sicherlich nicht im Iran oder in der Türkei.

Ich bin nicht dagegen, dass Moslems in Deutschland ihre Religion leben. Ich wehre mich aber, wenn daraus ein kultureller, rechtlicher und politischer Anspruch erwächst. Der Islam ist eben nicht alleine eine Religion. Er hat einen kulturellen, rechtlichen und politischen Anspruch. Necla Kelek hat vor kurzem in der FAZ geschrieben: Das Minarett ist ein Herrschaftssymbol. Warum auch sollte sich ein Moslem in ein Land integrieren, das mit sich selbst hadert. Das im Zweifel alles an sich selbst schlecht findet. Das seine Kultur, Herkunft und Geschichte verleugnet. Das seine Werte täglich auf dem Altar der Beliebigkeit opfert.

Ulfkotte wurde gefragt: Warum hat der Islam Erfolg?. Er hat geantwortet: Weil er Werte vermittelt. Es sind zugegebenermaßen Werte, die nicht für uns geschaffen wurden. Aber die Stärke des Islam in Europa ist doch zugleich unsere eigene Schwäche. Wir geben Werte auf das Vakuum, das damit entsteht, wird immer besetzt. Bevor wir jetzt in Mitleid mit dem Islam verfallen, weil in Nürtingen Udo Ulfkotte reden durfte, sollten wir besser an uns arbeiten. Vielleicht auch mal das herausstellen, was uns in Europa ausmacht. Wo unsere Stärken sind. Selbstbewusst auftreten. Dann, und nur dann, werden wir auch für Moslems eine interessante Gesellschaft sein.

Leserbriefe

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