Leserbriefe

Islam und Christentum

12.07.2007, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Sigrid Pratz, Nürtingen. Zum Vortrag von Dr. Ulfkotte möchte ich unter dem Stichwort Christlicher Werteverlust Stellung nehmen. Das Anliegen des Referenten, dass der schleichenden Islamisierung durch den Verlust christlicher Werte der Boden bereitet wird, ging unter. Was sind solche Werte? Die Anbetung Gottes und der Gottesdienstbesuch, die Liebe zum Nächsten, der Zusammenhalt der Familie, Ehrlichkeit und Wahrhaftigkeit, also die Zehn Gebote. Viele dieser Werte teilen wir sicher mit dem Islam. Ich sehe aber auch Unterschiede. Nächstenliebe: Nach der Tsunami-Katastrophe wurde auch von Christen viel Geld für muslimische Länder gespendet. Gibt es solche Spenden auch umgekehrt von reichen Saudis für christliche Länder? Ich habe noch nie davon gehört.

Ehrlichkeit: Kann ich wirklich glauben, dass ein Herr Kurnaz in Pakistan nur ganz friedlich den Koran studieren wollte? Warum als Türke nicht in der Türkei? Warum töten islamische Terroristen friedliche Menschen in New York, London oder Madrid? Warum werden Menschen getötet, gefoltert, verfolgt, die vom Islam zu einer anderen Religion übertreten? Warum wird uns erzählt, wie tolerant der Islam sei, und wir lesen gleichzeitig von dem Mord an Hrant Dinc, den Morden an den Christen im Süden der Türkei, der Asylantin aus dem Iran, die im Iran ihre Religion nur im privaten Bereich ausüben darf (Nürtinger Zeitung vom 10. Juli 2007, Seite 9)?

Herr Maschajechi erzählt im Leserbrief von christlichen Kirchen im Iran. Meint er da nur die Gebäude? Die spanischen Christen haben auch die wunderbare Mezquita (Moschee) in Cordoba nicht abgerissen, sondern nur in eine Kirche umgebaut, wie in Istanbul aus der christlichen Hagia Sophia eine Moschee wurde, aber ist das schon Toleranz? Brauchen wir wirklich in Köln eine so riesige Moschee mit angeschlossener Koranschule und einem Einkaufszentrum? Warum sitzen so viele Kriminelle aus islamischen Ländern in unseren Gefängnissen? Wären alle Migranten so nette Nachbarn wie die Familie Colak, über die die Zeitung kürzlich berichtet hat, hätten wir sicher keine Probleme.

Uns werden immer die Kreuzzüge vorgehalten, Macht- und Eroberungskriege unter dem religiösen Mäntelchen, kein Ruhmesblatt der christlichen Geschichte, aber die Eroberungen des Islam in 130 Jahren nach Mohammeds Tod von der Mitte Frankreichs (Tours und Poitiers) über Nordafrika und Asien bis an die Grenze zu China ist sicher auch nicht durch friedliche Überredung geschehen. Was ist denn verwerflich, wenn sich Menschen wie Dr. Ulfkotte in seiner Partei neu formieren, die das C nicht nur im Namen hat, sondern es leben möchte?

Leserbriefe

Warum wurde Freibad nicht früher geöffnet?

Friedhelm Horn, Rotenburg. Zum Artikel „Freibad öffnet Montag“ vom 10. Mai. Der Liebe wegen bin ich fast jedes Wochenende in Nürtingen. Ich bin passionierter Schwimmer und bin von der Qualität des Hallenbades und des Freibades in Nürtingen begeistert. Problem ist nur: Das Freibad ist nicht…

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