Leserbriefe

Holzeinschlag und die Auswirkungen

07.04.2018, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Walter Buck, Aichtal-Neuenhaus. Zum Artikel „Das ist Wald und wird Wald bleiben“ vom 5. April. Über Ostern haben viele Bürger die gesperrte Strecke zwischen Grötzingen und Oberensingen begangen. Dabei wurde das Ausmaß der Abholzung mit viel Kritik zur Kenntnis genommen. Schon vorher – am 15. März – war im Mitteilungsblatt Aichtal ein Artikel über diese Arbeiten erschienen, den man so verstehen konnte, dass nur kranke Eschen entfernt werden. Es wäre besser gewesen, die Bevölkerung mit mehr Klarheit vorzubereiten. Dass so viel abgeholzt wurde, ist auch für mich ein Schock. Aber gleichzeitig möchte ich auch, dass öffentliche Stellen, also auch die Forstverwaltung rationell arbeiten und sich nicht in Klein-Klein verzetteln. Also konnte es keine kleine Lösung geben.

Ein wesentlicher Grund für das großzügige Abholzen ist die Gesetzgebung und Rechtsprechung. Eigentum und Gesundheit der Verkehrsteilnehmer werden geschützt, aber der Schutz der Landschaft kommt praktisch nicht vor. In der Nürtinger Zeitung vom 5. April erschien der Artikel „Das ist Wald und wird Wald bleiben“. Darin werden die Auswirkungen auf die Vogelwelt phantasievoll beschrieben. Bei den Kranichen, die dort landen, um zu fischen, ist aber die Phantasie mit der Verfasserin durchgegangen.

Leserbriefe

IS-Mitgliedschaft als Schutzargument

Bernd Hummel, Nürtingen. Zum Artikel „Flüchtlinge zeigen sich vermehrt selbst an“ vom 16. April. Die Absurditäten nehmen eine neue Stufe an: „Ich war beim IS und darf in Deutschland bleiben“ und genieße besonderen Schutz. Was wir aber dazu dringend brauchen, ist eine neue Stelle im Bundestag,…

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