Leserbriefe

Hier wird viel Schindluder getrieben

05.08.2009, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Katharina Kuchinke, Frickenhausen. Zum Artikel „Frage der Zeit, bis sich einer outet“ vom 28. Juli. Vorneweg: Die Äußerungen der Pius-Brüder sind gewiss nicht in Ordnung (vorausgesetzt, die Presse hat sie richtig wiedergegeben und nicht wie so oft publikumswirksam aus dem Kontext gerissen). Es gibt – und gab wohl schon immer – Menschen mit homosexueller Neigung. Sie besitzen die gleiche Würde wie alle geborenen und ungeborenen Menschen! Homosexualität jedoch ist eine Fehlentwicklung und keinesfalls gleichzusetzen mit der normalen menschlichen Heterosexualität; das zu sagen, muss erlaubt sein. Und hier wird meines Erachtens sehr viel Schindluder vor allem an unseren Kindern und Jugendlichen betrieben. Politisch gewollt wird ihnen heute von klein auf erklärt, dass alles o. k., alles gleichwertig, alles gleich ist, sie sollten sich einfach mal ausprobieren. Diese Erziehung hat nichts mehr mit dem Schutz von Minderheiten zu tun. Das ist staatlich angeordnete Irreführung, Verführung und Schwächung unserer Kinder und unserer Gesellschaft.

Längst ist es nicht mehr so, wie Herr Staudt meint, dass diejenigen Zivilcourage bewiesen, die sich für Homosexualität einsetzten. Im Gegenteil führt allein kritisches Hinterfragen unserer falsch verstandenen gesellschaftlichen Toleranz bereits zu Anfeindungen. Wachrütteln sollte uns schließlich der verwendete Begriff „Homophobie“, der ebenfalls politisch gewünscht ist. Phobie bedeutet krankhafter Angstzustand. Damit werden alle Menschen, die (konstruktive) Kritik an der derzeitigen Homopolitik wagen, als krankhaft stigmatisiert. Die EU will diese sogenannte Homophobie „ausmerzen“ (EU-Entschließung B6-0025/2006 vom Januar 2006). „‚Homophobe‘ sollen ebenso kriminalisiert werden wie Rassisten, Antisemiten und Fremdenhasser. Dazu dienen die Antidiskriminierungsgesetze und die ‚hate laws‘, die in vielen Ländern bereits existieren und um deren Durchsetzung überall gekämpft wird“ (so Gabriele Kuby in ihrem Buch „Auf dem Weg zum neuen Gender-Menschen“). Schöne neue „Demokratie“ und „Meinungsfreiheit“, die sich da unbemerkt in unserer Gesellschaft breitmacht.

Es darf nicht sein, dass unsere Gesellschaft unterschwellig von einer Minderheit beherrscht, dadurch geschwächt und irregeführt wird, weil die Mehrheit sich nicht mehr traut, hinzusehen, offen Stellung zu beziehen, Kritik zu wagen.

Leserbriefe

Manchmal macht googeln schlauer

Sem Schade, Wendlingen. Zu den Leserbriefen „Der deutsche Weg zum Klimaschutz“, und „Blauäugig oder einfach böse?“ sowie „Boris Palmer ist für mich kein Rassist“ vom 18. Mai. Man kann sich ja über den Konzern Google streiten, in puncto Recherche ist er aber unser Freund. Man kann sich in…

Weiterlesen

Weitere Leserbriefe Alle Leserbriefe