Leserbriefe

Herkules Drexler und Stuttgart 21

04.08.2009, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Renée-Maike Pfuderer, Stuttgart. Zum Artikel „Bahn räumt Fehler ein und ernennt Mister Stuttgart“ vom 25. Juli. Herkules Herr Drexler. Dies fiel mir ein, als ich die jüngsten Entwicklungen in Sachen Stuttgart 21 las. Da ist dem neuen Bahnvorstand Rüdiger Grube ein wirklich großer Coup gelungen. Ob es auch ein großer Wurf wird? – Ich denke, dies kann beruhigt verneint werden. Wolfgang Drexler, der wackere Kämpe der schwäbischen Sozialdemokratie, soll nun also dem Projekt Stuttgart 21 ein menschliches Gesicht geben.

Mir scheint es eher ein Versuch der gezielten Einflussnahme auf die SPD zu sein. Stark gebeutelt und teilweise mit neuem Führungspersonal, also ohne die alten Einpeitscher, machten sich bei den Genossen doch endlich die berechtigten Zweifel am Großprojekt breit. Diese Kritiker in der eigenen Partei soll nun also Herr Drexler beruhigen. Nun, wirkliche Öffentlichkeitsarbeit sieht doch anders aus! Nun liegt es also wieder an uns Bürgern in Stuttgart und der Region, die Planungen für das Wahnsinnsprojekt kritisch zu begleiten und möglichst auch zu verhindern. Die Kostendeckelung war laut seriösen Gutachtern, die allerdings weder vom Land noch von Stadt oder Bahn beauftragt wurden, schon bei ihrem Beschluss Makulatur. Die Mehrkosten werden unsere Region für Jahrzehnte in den Schuldenturm sperren, daran kann auch ein Wolfgang (Herkules) Drexler nichts ändern.

Leserbriefe

Senioren beim Maientag

Horst Packmohr, Nürtingen. Bisher war die Freude der Mitglieder des Seniorenkreises Brückenschlag aus Nürtingen-Roßdorf auf den Seniorennachmittag beim Maientag immer sehr groß. Doch dieses Jahr machte sich Enttäuschung breit. Es begann schon damit, dass zwei zentrale Seniorenveranstaltungen auf…

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