Leserbriefe

Hardt darf nicht vergessen werden

29.05.2009, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Dr. Hans-Wolfgang Wetzel, Nürtingen, SPD-Stadtrat. Zum Artikel „Wenn der Kanalisation die Luft ausgeht“ vom 25. Mai. Im Artikel war zu lesen, dass im Stadtgebiet und in einigen Teilorten das vorhandene Kanalnetz die teilweise enormen Niederschlagsmengen nicht mehr aufnehmen kann. Dabei verwundert es, dass der Teilort Hardt mit keinem Wort erwähnt wird, obwohl gerade dort die Überschwemmungen und Verwüstungen Anfang März dieses Jahr besonders groß waren. Sowohl die SPD- als auch die CDU-Fraktion hatten in einem Antrag von der Stadt gefordert, möglichst rasch in Hardt vorbeugende Maßnahmen zu ergreifen, um solche Schäden künftig zumindest zu verringern. Dies wurde auch zugesagt, der Ortschaftsrat hatte eine einleuchtende Liste von Verbesserungsvorschlägen erstellt. Wenn nun Hardt in dem Bericht überhaupt nicht erwähnt wird, steht zu befürchten, dass außer schöner Worte und ein bisschen Kosmetik nichts Wesentliches passiert. Und die Zeit drängt. Die SPD-Fraktion hatte in ihrem Antrag auch gefordert, dass mit Hochwasserschutzmaßnahmen nicht erst begonnen werden soll, nachdem das Baugebiet „Schlagwiesen II“ in Angriff genommen wird. Das muss vorher geschehen, um nicht durch weitere Versiegelung des Bodens die Hochwassergefahr zu erhöhen. Hardt darf nicht vergessen werden!

Leserbriefe

Wird Ausgrenzung salonfähig?

Simon Kromer, Wendlingen. Zum Artikel „Der Sport darf sich nicht missbrauchen lassen“ vom 13. Mai. Die AFD ist mit Sicherheit eine streitbare Partei, was regelmäßige Eskapaden an ihrem politischen Rand immer wieder zeigen. Doch Herr Ernle hat weder in der Berichterstattung über ihn noch in dem…

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