Leserbriefe

Für Nanzwiese keine Fristverlängerung

20.10.2018, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Lidwina Vandromme-Heister, Nürtingen. Zum Artikel „An Nanzwiese scheiden sich die Geister“ vom 11. Oktober. Stadtrat und Verwaltung haben aus meiner Sicht in letzter Zeit stark an Bodenhaftung und Glaubwürdigkeit eingebüßt. Wie anders ist unter anderem das Gedankenspiel der Fristverlängerung der Asylcontainer-Aufstellung auf der Nanzwiese Roßdorf zu verstehen? Die beiden Gremien verlören mit einer gebrochenen Vereinbarung, die mühsam zustande kam, jede Glaubwürdigkeit. Sie würden Parteien Vorschub leisten, die dem rechtskonservativen Spektrum zuzuordnen sind (siehe Zahlen der letzten Wahl im Roßdorf) und die die Gesellschaft mehr und mehr spalten. Die seitens der Stadt angeführten Argumente für eine Fristverlängerung wurden alle schon einmal vorgebracht. Sie waren nicht stichhaltig genug und haben eben deswegen zur Befristung auf drei Jahre geführt. Nun sind die Asylantenzahlen bundesweit zurückgegangen, ausgenommen in Nürtingen? Gibt es möglicherweise mehr Obdachlose, die untergebracht werden müssen?

Abgesehen davon: Hat man bei der Standortsuche das Neubaugebiet im Enzenhardt vergessen? Ich empfinde die Idee der Fristverlängerung über die vereinbarten drei Jahre hinaus als Kränkung des guten Willens der Roßdorfer Bevölkerung und deren Bemühen um Integration. Dieses Bemühen um Integration wird von vielen Seiten im Roßdorf unterstützt. Die „Planspiele“ der verantwortlichen Gremien hingegen wirken absolut kontraproduktiv. Verlässliche Glaubwürdigkeit sieht für mich anders aus.

Leserbriefe

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