Leserbriefe

Frieden im Nahen Osten

23.09.2011 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Rosemarie Krockenberger, Nürtingen. Zum Kommentar „Wer denkt an Israel?“ vom 12. September. Es geht um die schlimmen Angriffe auf die israelische Botschaft in Kairo, und der Kommentator erinnert an die „stabilisierende Funktion“ der diktatorischen Regime in Ägypten und Syrien für den Nahen Osten. Und er warnt: „Alle Veränderungen in der Region haben eine Kette von Folgen“ – etwa Terrorismus gegen Israel.

Diese Meinung wird zum Beispiel vertreten in dem Buch „Occupation of Territories“ (Besatzung der [palästinensischen] Territorien). Darin berichten israelische Soldaten, was sie in den besetzten Gebieten erleben und anrichten. Sie wollen mit diesen Augenzeugenberichten dazu beitragen, dass die israelische Gesellschaft begreift, was dort in ihrem Namen geschieht, und sich ändert. Nur das Ende der völkerrechtswidrigen Besatzung und der Siedlungspolitik kann Frieden bringen.

Ein Schritt in diese Richtung könnte die Aufnahme Palästinas in die UNO sein. In diesem Sinn äußerte sich auch Avi Primor, ehemaliger israelischer Botschafter in Deutschland, in einem Interview in SWR 2 am 12. September 2011.

Deutschland sollte aufgrund seiner historischen Verpflichtung Israel gegenüber alles tun, um zum Frieden beizutragen, also für den Antrag der Palästinenser stimmen und die Friedenskräfte in Israel unterstützen.

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Sicherheitspolitik der Bundesrepublik

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