Leserbriefe

Frau Merkels Rede beim Katholikentag

19.05.2018 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Lydia Hofstadt, Erkenbrechtsweiler. Zu den Artikeln „Deutschland trägt Mitverantwortung am Zustand Afrikas“ und „Land kürzt Zuschuss für Flüchtlingsrat“ vom 12. Mai. Auf die Rede von Frau Merkel beim Katholikentag hätte man gut verzichten können, als sie verkündete, dass Deutschland eine Mitverantwortung für die Entwicklung Afrikas wegen des Kolonialismus trage. Damit will sie wieder einmal ihre verfehlte Flüchtlingspolitik verteidigen und bei uns Schuldgefühle wecken. Dazu muss man wissen, dass der Kolonialismus bereits Ende des 15. Jahrhunderts begann. Hauptsächlich England, Frankreich und Holland hatten Kolonien in afrikanischen Ländern aufgebaut. Deutschland, Italien und Belgien kamen erst Ende des 19. Jahrhunderts dazu. Es folgten ab der Wende zum 20. Jahrhundert die USA und Japan.

Der Zuschuss für den Flüchtlingsrat müsste ganz gestrichen werden. Es kann doch nicht sein, wenn die Kriterien für Asyl fehlen oder dass Straftäter und Kriminelle nicht abgeschoben werden können und ihnen ein Bleiberecht erteilt wird. Es wird einfach mal gegen die Abschiebung geklagt, dann hat man mal viele Monate aufgrund der überlasteten Gerichte Ruhe. Die Gerichtskosten und die Kosten für Unterhalt trägt natürlich unser Staat. Der Ablauf der Asylklage über das Verwaltungsgericht bis zur nächsten Instanz dem Verwaltungsgerichtshof wurde in der Ausgabe der Nürtinger Zeitung am 3. April genau erklärt.

Nachdem unsere Regierung Tür und Tor weit geöffnet hatte, strömte alles in unser Land und dieser Strom hört ganz gewiss nicht auf. Man bedenke, dass man jährlich 220 000 Flüchtlinge, zuzüglich den Familiennachzug und die illegalen Zuwanderer, die man nicht beziffern kann, aufnimmt.

Jetzt hat man massiv mit den Folgen zu kämpfen in Form von fehlenden Wohnungen, Kriminalität, überfüllten Gefängnissen und überlasteten Gerichten. In Stuttgart erwägt man auf der grünen Wiese zu bauen. Im Nürtinger Roßdorf hat man das bereits praktiziert und mit dem Familiennachzug wird sich die Wohnungsnot weiter verschlechtern. Da kommt man auf die glorreiche Idee, alte Menschen aus ihren Wohnungen zu locken, indem man ihnen eine Prämie zahlt (ähnlich der Abwrackprämie alter Dieselfahrzeuge). Vielleicht fällt der Obrigkeit als Nächstes ein, wie 1944 Wohnraum zu beschlagnahmen, um Migranten und Flüchtlinge unterzubringen. Was kommt noch alles auf uns zu und wie wird das enden?

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