Leserbriefe

Fand Böhmermann nicht lustig

20.04.2019, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Elsa Neufeld, Nürtingen. Zum Artikel „Merkel muss Kritik nicht zurücknehmen“ vom 17. April. Da leistet sich ein Satiriker was ganz Böses, er beleidigt den Staatsmann eines fremden Staates und stürzt damit seine Kanzlerin in große diplomatische Schwierigkeiten. Beinahe hätte Böhmermanns „Scherz“ ungeahnte Folgen für ganz Europa gehabt, aber bekanntlich gibt der Klügere nach und Herr Böhmermann kann weiterhin herumkaspern und erhält dafür sogar Auszeichnungen und Preise. Seine Dreistigkeit kennt offenbar keine Grenzen, denn er geht noch mit einer Unterlassungsklage gegen unsere Bundeskanzlerin Angela Merkel vor, nach dem Motto „Angriff ist die beste Verteidigung“.

Ich saß damals vor dem Fernseher, als Herr Böhmermann sein, wie er es selbst nennt, Schmähgedicht vor den Fernsehzuschauern vorgetragen hat. Er las etwas, was sich gar nicht reimte, dann schaute er in die Kamera und sagte: „Soll ich das sagen? Oder doch nicht? Ich sage es!“ Das war unverschämt, er hat bewusst das türkische Staatsoberhaupt beleidigt! Beleidigungen sind aber keine Argumente! In welchem Zusammenhang hätte man das verstehen sollen?

Ein Komiker hat die Wahl in der Ukraine gewonnen und denkt nicht mal ans Regieren. So ist es bei Herrn Böhmermann – dumm schwätzen kann jeder, aber nicht jeder kann regieren und versuchen, Gleichgewicht in der Welt zu halten! Eine alte Weisheit: „Vorher denken, dann reden“ und „Eile mit Weile“.

Leserbriefe

Der Abstand zu den Windkraftanlagen

Heinz Vogel, Oberboihingen. Zum Artikel „Standorte in der Region vom Winde verweht“ vom 14. Juni. Wenn man den BW-Windatlas 2019 einmal anschaut, stellt man fest, dass darin für die betrachteten Windhöffigkeiten die maximale Nabenhöhe der Windkraftanlagen von 160 Meter auf 200 Meter angehoben…

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