Leserbriefe

Fallpauschale und Millionäre

23.03.2010, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Dr. Wolfgang  Bone,  Lenningen-Gutenberg. Zum Artikel „Pro & Contra“ vom 17. März. Die Versicherten der gesetzlichen Krankenversicherungen sind eine Solidargemeinschaft, oder sollten es jedenfalls sein nach dem Motto: Einer für alle, alle für einen. Warum sich aber Wohlhabende aus dieser Solidargemeinschaft ausschließen dürfen, bleibt für den Durchschnittsbürger, der monatlich brav 7,9 Prozent seines Einkommens in die Krankenkasse einzahlt, rätselhaft. Das Problem der unterfinanzierten Krankenkassen wäre gelöst, wenn man die Beitragsbemessungsgrenze abschaffen würde. Jeder, auch derjenige der viel verdient, sollte die 7,9 Prozent Beitrag in eine gesetzliche Krankenkasse bezahlen. Wenn wir zum Beispiel lesen, dass Herr Ackermann im Jahre 2009 9,6 Millionen verdient hat, sollte er auch 7,9 Prozent von den 9,6 Millionen in eine gesetzliche Krankenkasse einzahlen. Es bleibt ja jedem unbenommen, sich dann zusätzlich noch privat zu versichern. Natürlich würde das den Privatkassen und auch der „Partei der besser Verdienenden“ nicht passen, aber die Probleme der Kassen wären für Jahre oder Jahrzehnte gelöst und man müsste nicht jedes Jahr neue Reformen überlegen. Außerdem wäre das dann wirklich solidarisch, und von Solidarität wird ja so viel geredet. Ein schönes Wort, aber leider nur ein Wort.

Leserbriefe

Die zwei Seiten der Medaille

Wolfgang Hassel, Neckartenzlingen. Zum Artikel „Fast niemand nutzt die Mietpreisbremse“ vom 8. Mai. Heute lese ich wieder an prominenter Stelle einen Artikel über die nicht funktionierende Mietpreis-Bremse. Dabei werden offensichtlich unbesehen die Zahlen übernommen, die der Mieter-Verein…

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