Leserbriefe

„Es geht um mehr als einen Bahnhof“

05.10.2011 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Marc Sink, Oberboihingen. Zum Artikel „Bahn ist sicher, dass Kosten für S 21 im Rahmen bleiben“ vom 22. September. Es ist halt wie immer: Hat man erst mal mit dem Bau unumkehrbar begonnen, dann steht letztendlich der Steuerzahler für eventuelle Mehrkosten ein. Deshalb glaube ich, dass die Zahlen schöngerechnet wurden, um mit dem Bau beginnen zu können.

Die Bahn sollte sich verpflichten, dass Mehrkosten von ihr selbst getragen werden. Aber das tut sie nicht – und das sicherlich aus gutem Grund. Schon alleine 4,5 Milliarden für „nur“ einen Bahnhof ist größenwahnverdächtig. Keiner versteht wirklich, warum ein funktionierender Bahnhof verbuddelt werden muss.

Jetzt könnte man sagen, es ist ja „nur ein Bahnhof“. Aber es ist viel mehr: Es ist unser aller Geld, es sind unsere alten Bäume im Schlossgarten, es sind unsere Mineralwässer, die gefährdet sind, und es ist unser denkmalgeschützter Bahnhof.

Außerdem bringt ein Bau zu viele Risiken mit sich. Brauchen wir wirklich ein so dummes Projekt? Die Bürger sind intelligent genug, um bei der Volksabstimmung die richtige Entscheidung zu treffen!

Leserbriefe

Die Autobahn als Schneckenpfad

Wolfgang Niefanger, Oberboihingen. Zum Artikel „Kretschmann fordert Tempo 130 auf Autobahnen“ vom 9. Oktober. Der Vergleich unseres Ministerpräsidenten ist sicherlich provokant von ihm so gewählt, möchte er doch damit suggerieren, jenseits von 130 Stundenkilometern wird der Autofahrer zum…

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