Leserbriefe

Einvernehmliche Lösung ist das Ziel

17.04.2019, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Waldemar Schneider, Aichtal-Grötzingen. Zum Artikel „Kirche wehrt sich gegen Feuerwehrhaus“ vom 5. April. Die Kirche wehrt sich nicht gegen ein Feuerwehrhaus, die Kirche ist vielmehr mit dem vorgesehenen Standort des Feuerwehrhauses nicht einverstanden. Sie setzt sich für den Erhalt des Spiel- und Bolzplatzes ein, der zugebaut werden soll. Im Fokus der Kirche stehen somit die Kinder und Jugendlichen der Gemeinde. Für die darf man sich ruhig einmal einsetzen. Gerade öffentliche Bolzplätze sind in Aichtal dünn gesät. Fiel nicht zuletzt der Bolzplatz auf der Rudolfshöhe der Neubausiedlung Weckholder zum Opfer? Wurde er nicht ersatzlos gestrichen?

Ehrenamtliche der Kirche starteten eine Unterschriftenaktion, um in der Öffentlichkeit für den Erhalt des Spiel- und Bolzplatzes neben der katholischen Kirche zu werben und eine Diskussion anzuregen. Aus deren Sicht ist der stark begrenzte Platz für ein Feuerwehrhaus nicht geeignet: „Die Unterzeichner fordern den Rat der Stadt Aichtal auf, das Bauvorhaben ,Feuerwehrgerätehaus‘ auf dem Spiel- und Bolzplatz nochmals zu überdenken und davon Abstand zu nehmen“, so der Originaltext, der auch Herrn Klemke vorlag.

Die Parkplatzsituation um die Kirche herum ist bei kirchlichen Veranstaltungen schon jetzt unzureichend. Kaum vorstellbar, wo Feuerwehrleute im Alarmfall ihre privaten Pkws abstellen wollen. Der Gedanke beschäftigt auch die Planenden. Man denkt an den Bau einer Tiefgarage, was allerdings die Baukosten in die Höhe treibt.

Für die Kirche gehören eine mögliche Bebauung und der Ausweichplatz für die Kinder und Jugendlichen thematisch zusammen. Das eine zu wollen, ohne das andere konkret zu nennen, ist nicht vermittelbar. Nicht über „ungelegte Eier“ zu reden, deutet eher darauf hin, dass kein adäquater Ersatz definiert ist. Lösungen wollen mit Beschlussfassung präsentiert und nicht irgendwann nachgereicht werden. Können die Verantwortungsträger der Stadt dem nicht nachkommen, wen wundert es, wenn entsprechende Reaktionen beziehungsweise Aktionen von Beteiligten die Folge sind? Wir bauen nach wie vor auf eine einvernehmliche Lösung für alle Beteiligten!

Leserbriefe

Der Abstand zu den Windkraftanlagen

Heinz Vogel, Oberboihingen. Zum Artikel „Standorte in der Region vom Winde verweht“ vom 14. Juni. Wenn man den BW-Windatlas 2019 einmal anschaut, stellt man fest, dass darin für die betrachteten Windhöffigkeiten die maximale Nabenhöhe der Windkraftanlagen von 160 Meter auf 200 Meter angehoben…

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