Leserbriefe

Eine Meisterleistung

02.12.2008, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Hartmut Fenchel, Grafenberg. Ein „Hoch“ auf die Nürtinger Verkehrsplaner! Eigentlich möchte ich bloß, um meiner Arbeit nachzugehen, in zumutbarer Zeit morgens von Grafenberg nach Wendlingen kommen. Nachdem sich der Brückenumbau der Eisenbahnbrücke bereits um ein halbes Jahr verzögerte, mit entsprechenden Verkehrsbehinderungen, hat die Stadtverwaltung nun das Sahnehäubchen gesetzt. Durch Zumachen der Hauptverkehrsader von Grafenberg/Großbettlingen her, mit einer Umleitung über Bempflingen, Neckartenzlingen und das Neckartal, erhöht sich die Fahrzeit im Berufsverkehr von 20 auf 60 Minuten. Glücklicherweise haben die Nürtinger Planer ja auch daran gedacht, Raidwangen „dicht“ zu machen, durch Bau eines Kreisverkehrs. Selbst wenn ich über Frickenhausen fahre, verdoppelt sich meine Fahrzeit auf fast 40 Minuten (hohes Verkehrsaufkommen). Zusätzlich muss auf der Strecke offensichtlich genau jetzt der Fahrbahnrand (Verkehr durch Ampeln einbahnig geregelt) gerichtet werden.

Wenn ich dann am Nachmittag zurückfahre, da komme ich in Nürtingen an der B-313-Baustelle vorbei, so sehe ich den einen oder anderen Bagger, zwei, drei Leute, die sich irgendwo über das Gelände bewegen und sonst wenig Baufortschritt. Beim B-28-Neubau nach Reutlingen sah man deutlich schnellere Baufortschritte – es geht wohl auch anders.

Wie kommen wohl die Geschäftsleute in Nürtingen mit dieser abgeschnittenen Lage im Weihnachtsgeschäft klar? Alles in allem eine wirkliche „Meisterleistung“ der Verkehrsplanung in Nürtingen.

Leserbriefe

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