Leserbriefe

Ein Medienrummel

24.03.2009, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Monica Sipple, Wolfschlugen. Zum Artikel „Mit der S-Bahn zur zentralen Trauerfeier“ vom 20. März. Vielleicht ist es nur meine Meinung. Vielleicht teilen auch andere Menschen meine Ansichten. Ist es absolut zwingend, dass das fassungslose Ereignis nun mit einem meiner Meinung nach dargestellten „Volksfest“ zum Medienrummel wird? Ist es zwingend notwendig, dass sich Politiker mit einem Staatsakt am Ort des schrecklichen Geschehens treffen? Sind die Shuttle-Busse und Bahnen nicht doch etwas makaber?

Ich für meinen Teil trauere auch mit. Aber es ist für mich unnötig, das Ganze als Spektakel zu vermarkten. Ich bin in Gedanken bei den Familien, Angehörigen und Betroffenen. Für mich braucht es keine Art Event, um an der Trauer und dem Leid teilzunehmen. Viele fanden es makaber, wenn Reporter auf ein Auto steigen und live dabei waren, um das beste Bild oder den besten Film von trauernden Menschen zu erhaschen und vor die Linse zu bekommen. Ich bin ganz offen für Argumente gegen meine Gedanken. Ich kann nur sagen, wie es schon Otto von Leixner sagte: „Trösten ist eine Kunst des Herzens. Sie besteht oft nur darin, liebevoll zu schweigen und schweigend mitzuleiden.“

Leserbriefe

Jeder darf seine Meinung äußern

Hartmut Schewe, Aichtal-Neuenhaus. Zum Leserbrief „Respekt gehört zur Demokratie“ vom 7. März. Jeder hat seine eigenen Vorstellungen von Demokratie. Leider ist dem nicht so, wie sich Herr Reinhardt Demokratie vorstellt. Sonst hätten die vielen, die im Kampf für die Demokratie alles einsetzten,…

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