Leserbriefe

Die Leidtragenden sind die Autofahrer

01.08.2009, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Markus Sliwka, Schlaitdorf. Zum Artikel „B 27 wird geteert“ vom 24. Juli. Nicht die zwei Unfälle und das Pannenfahrzeug haben die Lage an der Baustelle verschärft, sondern das Außer-Acht-Lassen des gesunden Menschenverstandes haben zu dem Chaos geführt, welches uns entgegen anders lautender Aussagen noch bis weit nach den Sommerferien beschäftigen wird. Jeder Autofahrer weiß, dass das Unfallrisiko in Baustellenbereichen weitaus größer ist als sonst. Umso unverständlicher ist es deshalb, dass sich die Experten im Innenministerium nun überrascht geben. Es wurde wohl darauf spekuliert, es wird schon nichts passieren. Auch Herr Wiedeking hatte sich verspekuliert. Deswegen durfte er gehen. Den Verkehrsexperten wird dieses Schicksal schon alleine aufgrund ihres Beamtenstatus erspart bleiben.

Leidtragende sind in diesem Falle die mehr als zwei Millionen Autofahrer samt ihrer Familien, die während den nächsten Wochen den Baustellenbereich durchfahren werden. Dabei ist die Lösung des Problems doch so einfach: Die Baustellenstaus haben dieselbe Ursache wie jeder morgendliche Stau auf der B 27 in Richtung Stuttgart. Während es schon bei zweispuriger Verkehrsführung an den Auffahrten durch einfahrende Autos zu stockendem Verkehr kommt, führt die einspurige Verkehrsführung dazu, dass dieser ganz zum Erliegen kommt.

Um Staus und Unfälle zu vermeiden, muss ein gleichbleibender Verkehrsfluss gewährleistet sein. Dazu ist es aber erforderlich, die drei Filderstädter Auffahrten zur B 27 in Richtung Stuttgart während der Baustelle ganz zu sperren. Eine unpopuläre Maßnahme, zugegeben, aber die einzig wirksame. Bleibt zu hoffen, dass zumindest für den Ausbau im Jahre 2013 weitsichtigere Verkehrsexperten mit der Planung und Umsetzung betraut werden.

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