Leserbriefe

Die Kuh im Dorf lassen

13.09.2011 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Lars Schmid, NT-Neckarhausen. Zu den Leserbriefen „Eine ‚Gaudi‘ zu Lasten der Tiere“ vom 6. September und „Viehabtrieb in Neckarhausen stoppen“ vom 8. September. Es ist schön, dass sich die Bevölkerung für Gesundheit und Wohlergehen der Tierwelt interessiert. Die Frage ist hierbei, wie sie das tut. Niemand beschwert sich darüber, wenn Tiere stundenlang zu Ausstellungszwecken in einem Käfig sitzen müssen und sich nicht ihrem Instinkt gemäß verstecken können. Niemand schert sich um die nicht artgerechte und tierquälerische Haltung und Schlachtung von Hühnern, Schweinen und Kühen für unsere Fleischversorgung.

Ferner frage ich mich, ob die Verfasser der vorhergegangenen Leserbriefe einem Viehabtrieb in den Alpen beigewohnt haben. Dort ist es üblich, Kühe mit Knüppeln in die richtige Richtung zu treiben. Natürlich darf es nicht sein, dass eine Kuh durch die Gaudi eine blutige Nase erhält. Hierzu sollten die Veranstalter noch Stellung nehmen. Dennoch appelliere ich hier, die „Kuh“ im Dorf zu lassen. (Regt sich eigentlich jemand über das Kuhroulette in Unterensingen auf?)

Der Viehabtrieb ist eine wirklich nette Idee, den vergessenen Stadtteil Nürtingens etwas populärer zu machen. Er bringt die Menschen zusammen und unterstützt die ortsansässigen Gewerbetreibenden.

Leserbriefe

Die Autobahn als Schneckenpfad

Wolfgang Niefanger, Oberboihingen. Zum Artikel „Kretschmann fordert Tempo 130 auf Autobahnen“ vom 9. Oktober. Der Vergleich unseres Ministerpräsidenten ist sicherlich provokant von ihm so gewählt, möchte er doch damit suggerieren, jenseits von 130 Stundenkilometern wird der Autofahrer zum…

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