Leserbriefe

Die Definition von rechtsradikal

27.04.2019, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Dieter Hiemer, Neckartailfingen. Zum Leserbrief „Abgeordnete sind dem Gewissen verpflichtet“ vom 20. April. Die Grünen biegen sich die Demokratie so hin, wie sie sie gerade brauchen. Höchstens bei schwierigen Themen, wie Abtreibung oder Sterbehilfe, wird der Fraktionszwang aufgehoben, ansonsten nicht. Von wegen dem Gewissen unterworfen. Unverschämt ist es, die drei durchgefallenen AfD-Kandidaten für den Bundestagsvizepräsidenten als rechtsradikal zu bezeichnen. Albrecht Glaser, 42 Jahre CDU-Mitglied, war im Höheren Dienst des Bundesfinanzministeriums tätig sowie urgewählter Bürgermeister in Baden-Württemberg. Mariana Harder-Kühnel ist Rechtsanwältin und stand bei Ernst & Young auf der Gehaltsliste. Gerold Otten tat 22 Jahre in der Bundeswehr seinen Dienst und ist in verschiedene Gremien der IHK präsent. Die AfD solle gefälligst einen Kandidaten aus ihren 91 Fraktionsmitgliedern finden, bei dem sich die Mehrheit der Abgeordneten guten Gewissens enthalten kann. Das nenne ich heuchlerisch, denn selbst, wenn der Papst sich für die AfD aufstellen ließe, würde der durchfallen.

Die grünen Fundamentalisten verhalten sich radikal (siehe Ausschreitungen in Hamburg) und gehören deshalb unter Beobachtung gestellt. Aber es sollen mittlerweile ja sogar Besserverdienende bei dieser Partei ihr Kreuzchen machen. Da trifft der Spruch zu, dass nur die dümmsten Kälber sich ihre Schlächter selbst aussuchen. Aus meiner Sicht wollen die Grünen Deutschland weiter abschaffen.

Leserbriefe

Wo ist der lebendige Leib Christi?

Roswitha Oberländer, Nürtingen. Zum Artikel „Katholiken feiern Fronleichnam – Prozession durch die Stadt“ vom 21. Juni. Fronleichnam, ein totes veraltetes Ritual, schon seit vielen Hundert Jahren wird Fronleichnam gefeiert – ohne Erfolg. Es gibt immer noch Krieg. Hunger und Elend auf der Welt.…

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