Leserbriefe

Die Abschiebung von Mitschülerin Lejla

07.04.2018, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Fabia Müller, Unterensingen. Zum Leserbrief „Abschiebung von Lejla – unglaublich“ vom 3. Februar. Lejla ist in kurzer Zeit eine gute Freundin von mir geworden, es war schlimm für mich mitzubekommen, dass sie auf einmal weg musste. Sie hatte keine Zeit ihre Sachen zu packen, geschweige denn, sich zu verabschieden. Es ist schwer, nur mit ihr schreiben zu können. Wir haben viel Kontakt, dennoch ist es auch für sie schwierig, zu allen Freunden Kontakt zu halten, wenn man diese jetzt schon fast drei Monate nicht mehr gesehen hat.

Sie ist jetzt in einem Dorf, wo sie niemanden kennt und nicht einmal die Sprache kann. Für mich ist es schlimm zu wissen, dass ich ihr nicht helfen kann. Und anstatt dass die Lage besser wird, wird es eher schwieriger.

Es ist eine Frechheit das Leben einer ganzen Familie kaputt zu machen, auch wenn die Familie bald wieder kommen dürfte, was ich hoffe, wird es nicht mehr sein wie davor, was den Job angeht, was die Schule angeht und die Freunde. Ich bitte hiermit alle, die das lesen, sich in die Lage dieser Familie zu versetzen. Die Schulfreundin wird so sehr vermisst.

Leserbriefe

IS-Mitgliedschaft als Schutzargument

Bernd Hummel, Nürtingen. Zum Artikel „Flüchtlinge zeigen sich vermehrt selbst an“ vom 16. April. Die Absurditäten nehmen eine neue Stufe an: „Ich war beim IS und darf in Deutschland bleiben“ und genieße besonderen Schutz. Was wir aber dazu dringend brauchen, ist eine neue Stelle im Bundestag,…

Weiterlesen

Weitere Leserbriefe Alle Leserbriefe