Leserbriefe

Den Kindern der Welt helfen

20.04.2019, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Peter Främke, Neckartailfingen. Zum Artikel „Deutschlands einsamer Weg zum Klimaschutz“ vom 18. April. Wieder einmal durfte Klaus Köster in einem Leitartikel beweisen, dass er immer noch nicht begriffen hat, dass gerade die neoliberalen „Kräfte des Marktes“ dafür gesorgt haben, dass unsere einzige Erde bedenkenlos zerstört wurde. Mit der Gier nach Macht und Reichtum wurde das System geschaffen, mit dem die Ausbeutung der Erde und die Versklavung der machtlosen Menschen als billige Arbeitskräfte die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter geöffnet hat, wovon nur die Reichen maßlos profitiert haben. Das System der sogenannten Demokratie wurde systematisch in den USA, in Europa und in den vom US-Imperium abhängigen Vasallenstaaten wie Deutschland brav den neoliberalen Vorgaben und Wünschen der Reichen und Mächtigen angepasst.

Jetzt ist es fast zu spät oder zumindest fünf vor zwölf – aber noch kann die Erde gerettet werden, meinen weltweit die Jugendlichen der Bewegung „Fridays for Future“ und fordern die Politik dringend zum Handeln auf, denn „There is no Planet B“ – da ist kein „Planet B“ für uns. Klaus Kösters dürftiger Beitrag zum Klimaschutz besteht zwar immer noch in einer haltlosen Kritik an der wertvollen Arbeit der Deutschen Umwelthilfe (DUH), aber er schreibt auch in dem Leitartikel-Zitat: „ . . . wie effektiv es sein kann, die Kräfte des Marktes für den Klimaschutz einzuspannen“. Also weiter so? Unglaublich.

Auch Wolfgang Molitor tut sich wieder einmal schwer im Kommentar „Die Päpstin“ – ebenfalls am 18. April in der Nürtinger –, in dem er schreibt – Zitat –: „ . . .  obwohl Schüler gar nicht streiken, sondern nur politisch motiviert den Unterricht schwänzen können“. Mit dieser Geisteshaltung eines Wolfgang Molitor und vieler anderer wurde unsere wunderschöne Erde so bedenkenlos ausgebeutet und zerstört. Deshalb ist es wichtig, dass wir und alle anderen Menschen aufstehen und der Jugend auf der Welt helfen, ihre Zukunft und die ihrer Kinder zu retten auf einer lebendigen Erde.

Leserbriefe

Der Abstand zu den Windkraftanlagen

Heinz Vogel, Oberboihingen. Zum Artikel „Standorte in der Region vom Winde verweht“ vom 14. Juni. Wenn man den BW-Windatlas 2019 einmal anschaut, stellt man fest, dass darin für die betrachteten Windhöffigkeiten die maximale Nabenhöhe der Windkraftanlagen von 160 Meter auf 200 Meter angehoben…

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