Leserbriefe

Das ist eine Schande

04.07.2007, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Christine Beutelspacher, Neuffen. Zum Artikel Arbeitslos trotz Spitzenexamen vom 23. Juni. Die Klassenzimmer sind übervoll, 2,8 Millionen Schulstunden fallen im Jahr aus, die Kinder werden unter immer schlechter werdenden Bedingungen unterrichtet und trotzdem werden in diesem Jahr 5200 Junglehrer nicht in den Schuldienst übernommen. Als Mutter von drei Kindern, die täglich mit oben genannten Missständen konfrontiert ist, ist dieser Umstand ein Skandal und für die deutsche Bildungspolitik beschämend. Ich kann nicht nachvollziehen, wieso trotz verbesserter Finanzlage des Landes und ausreichender Zahl an Junglehrern nicht endlich etwas gegen die Bildungsmisere unternommen wird. Stattdessen werden Lehrerstellen umgewandelt und der Mangel weiter verwaltet.

So werden zum Beispiel an der Grund- und Hauptschule in Neuffen zwei hervorragende Junglehrer, Frau Eilsberger und Herr Elser, zum Ende des Schuljahres in die Arbeitslosigkeit entlassen. Dies, obwohl beide es in beeindruckender Weise verstanden, mit ihren motivierenden Unterrichtsmethoden und -konzepten bei den Kindern wieder die Neugier und die Lust am Lernen zu wecken, schwächere Kinder zu fördern und so zu immer besseren Leistungen anzuspornen. Nicht nur in Anbetracht des sinkenden Bildungsstandards, sondern auch im Hinblick auf die mit Steuergeldern finanzierte Ausbildung der Lehrer ist es eine Schande, dass wir solche fähigen Pädagogen nun an die Wirtschaft oder das Ausland verlieren werden. Der Bedarf an neuen Lehrkräften ist da, die Lehrer sind da und vor allem die Notwendigkeit zu handeln. Jetzt!

Leserbriefe

Senioren beim Maientag

Horst Packmohr, Nürtingen. Bisher war die Freude der Mitglieder des Seniorenkreises Brückenschlag aus Nürtingen-Roßdorf auf den Seniorennachmittag beim Maientag immer sehr groß. Doch dieses Jahr machte sich Enttäuschung breit. Es begann schon damit, dass zwei zentrale Seniorenveranstaltungen auf…

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