Leserbriefe

Das finde ich sehr anmaßend

25.05.2009, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Christa Axt, Nürtingen. Zum Artikel „Gemeinsame Grenzen überwinden“ vom 15. Mai. Beim bürgerschaftlichen Engagement im Bürgertreff beziehungsweise der Stadtverwaltung Nürtingen sind nur Mittelständler als Ehrenamtliche vertreten. Nun sollen „Migranten“ und „Alleinerziehende“, aus der städtischen Einwohnermeldekartei per Zufallsprinzip ausgewählt, angeschrieben werden, um auf diesen Missstand aufmerksam gemacht zu werden. Zunächst hat es mich verwundert, dass Daten von Menschen in einer Einwohnermeldekartei für andere Dinge verwendet werden. Dann fühlte ich mich als alleinerziehende Mutter auch negativ angesprochen. Denn ich möchte doch selbst entscheiden, wo und für was ich mich engagiere. So bin ich seit Jahren ehrenamtliche Regionalgruppenleiterin des Vereins „Tiere helfen Menschen“. Abgesehen davon, dass auch Alleinerziehende und Migranten Mittelständler sein können, ist die Annahme, dass diese sich nicht ehrenamtlich engagieren, anmaßend. Denn es gibt zahlreiche andere Möglichkeiten, ehrenamtlich tätig zu sein und Menschen, die die Zeit oder das Bedürfnis nicht haben, sollte man doch in Ruhe lassen. Und nicht vor den städtischen Karren spannen, um scheinbar wohlwollend im bundesweiten Ranking des bürgerschaftlichen Engagements die Leiter ein Stück weiter nach oben zu klettern.

Leserbriefe

Warum wurde Freibad nicht früher geöffnet?

Friedhelm Horn, Rotenburg. Zum Artikel „Freibad öffnet Montag“ vom 10. Mai. Der Liebe wegen bin ich fast jedes Wochenende in Nürtingen. Ich bin passionierter Schwimmer und bin von der Qualität des Hallenbades und des Freibades in Nürtingen begeistert. Problem ist nur: Das Freibad ist nicht…

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