Leserbriefe

Besser ein Ende mit Schrecken

04.05.2018, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Hans Müller, NT-Oberensingen. Zum Artikel „S 21: Milliardendefizit noch größer“ vom 20. April. Jetzt endlich geben die Bahn-Vorstände zu, was die Gegner dieses Projekts schon vor Jahren festgestellt haben: das Projekt ist unwirtschaftlich und damit unrechtmäßig. Die Konsequenz ist dann doch wohl einzig der sofortige Baustopp und umgehend die Verwirklichung der Pläne zu K 21, die schon seit Jahren als Alternative der Projektgegner vorliegen, wobei die tiefe Baugrube neben dem Bonatzbau als Tiefgaragen und Omnibusbahnhof verwendet werden kann.

Ein „weiter so“ darf es nicht geben, zumal die Unwägbarkeiten des Projekts S 21 sowohl was die Kosten als auch die endgültige Fertigstellung angeht nach wie vor gigantisch sind: Für den Flughafen-Bahnhof gibt es noch nicht einmal genehmigte Baupläne. Und viele Probleme, die es mit S 21 gibt und noch geben wird wie steile Bahnsteige, fehlende Rettungswege und Brandschutz sind auf einen Schlag erledigt. Ganz abgesehen davon, dass der S-21-Tiefbahnhof mit nur acht Gleisen niemals die Kapazität des Kopfbahnhofs mit seinen 16 Gleisen haben kann, ist er in aller Zukunft nicht erweiterbar.

Es handelt sich also um einen Rückbau des Schienenverkehrs. Auch das ist doch wohl unrechtmäßig. Jetzt werden natürlich die anfallenden Ausstiegskosten, wie schon früher, hochgerechnet und offensichtlich dabei auch die Neubaustrecke Wendlingen–Ulm mit eingerechnet. Auf jeden Fall ist ein Ende mit Schrecken besser als ein Schrecken ohne Ende. Vielleicht bekommen einige der Verantwortlichen im Aufsichtsrat der Bahn trotz Frau Merkels Druck doch noch kalte Füße, wenn es sich um veruntreute Steuergelder handelt.

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