Leserbriefe

Beispiel Natur

24.12.2008, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Hans Fröhlich, Frickenhausen-Tischardt. „Der Krug geht so lange zum Wasser, bis er bricht“ – dieses Zitat passt für mich zur derzeitigen Krise. Die Politik steht diesen düsteren Aussichten offensichtlich machtlos gegenüber. Ich frage mich: Wie viel Finanzkrisen muss der Mensch noch durchmachen, um zu sehen, dass er mit der Werteinschätzung seiner Welt völlig auf dem Irrwege ist? Das Finanzwesen wird wie auf einem globalen Schachbrett von einer Mehrzahl Meisterspielern geplant und ausgeführt. Prognosen auf Fehlzüge sind lachhaft durch die Vielfalt der Figuren (Märkte). Dieses Spiel wird immer Verlierer haben: Wir, die Arbeiterschicht und die Armut auf der Erde. Es ist höchste Zeit, dass die Altlast Geld irgendwann abgeschafft wird. Ein Beispiel könnten wir uns von der Natur holen: Die Tier- und Pflanzenwelt lebt ohne Opulenz. Zwar gibt es Schmarotzer und Plagen, aber das Göttliche in der Natur bringt die Kraft des Überlebens zustande. Dieses System hat auch Jahrmillionen vor dem Auftauchen des Zauberlehrlings namens Mensch funktioniert.

Leserbriefe

Wird Ausgrenzung salonfähig?

Simon Kromer, Wendlingen. Zum Artikel „Der Sport darf sich nicht missbrauchen lassen“ vom 13. Mai. Die AFD ist mit Sicherheit eine streitbare Partei, was regelmäßige Eskapaden an ihrem politischen Rand immer wieder zeigen. Doch Herr Ernle hat weder in der Berichterstattung über ihn noch in dem…

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