Leserbriefe

Behördenentscheidungen

10.12.2008, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Ralf Epple, Kohlberg. Zum Artikel „Haben keine Handhabe“ vom 4. Dezember. Warum der Besitzer des Grundstücks am Steigbrönnle die Eichen ohne Genehmigung gefällt hat, weiß ich natürlich nicht wirklich. Ich kann mir aber denken, dass er schlichtweg Angst vor willkürlichen Behördenentscheidungen hatte, die ja in solchen Fällen leider viel zu oft gefällt werden, meistens von Nicht-Fachleuten, die sich für die wahren Gründe nicht interessieren. Ich bin sicher, dass niemand das Gelände und dessen Botanik so gut kennt wie der Holzfäller. Würde er fragen, kostet ihn das mal eben 50 Euro, und eine Ablehnung wäre wahrscheinlich. Die Eichen wachsen dann endlos weiter, bis sie unkontrollierbar und unpflegbar sind, zum Beispiel bei Eichenprozessionsspinnerbefall. Beamte interessiert das leider oft nicht. Meiner Erfahrung nach lassen viele lieber die Muskeln spielen, als richtig zuzuhören.

Beispielsweise beantragte ein Grundstücksbesitzer, ein paar Tannen fällen zu dürfen, die ihm zu nah an den Stromleitungen standen. Das wurde abgelehnt. Viele Monate später kam dann ein heftiger Sturmregen und die Tannen stürzten auf die Stromleitungen, was hohe Sachschäden nach sich zog. Dem Besitzer wurde eine enorme Rechnung erstellt, und hätte er das damalige Ablehnungsschreiben nicht aufbewahrt, wäre er heute ein armer Mann.

Leserbriefe

Warum wurde Freibad nicht früher geöffnet?

Friedhelm Horn, Rotenburg. Zum Artikel „Freibad öffnet Montag“ vom 10. Mai. Der Liebe wegen bin ich fast jedes Wochenende in Nürtingen. Ich bin passionierter Schwimmer und bin von der Qualität des Hallenbades und des Freibades in Nürtingen begeistert. Problem ist nur: Das Freibad ist nicht…

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