Leserbriefe

Bahnchef Grube: Diener der Kanzlerin

23.04.2011, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Helmut Weber, Aichtal-Neuenhaus. Zum Artikel „Grube: Stuttgart 21 kommt mit 100-prozentiger Sicherheit“ vom 11. April. Grube repräsentiert die Bundesbahn nach Parteidünken seiner Kanzlerin, die jetzt energischer nach Machtbegrenzung der Parteigegnerschaft strebt. Die kanzlerische Beinstellung gilt der neuen Landesregierung Baden-Württembergs – zum politischen Stolpern gedacht. Grube darf von Stuttgart 21 nicht lassen und wenn, dann recht teuer, dann soll es Baden-Württemberg richtig schmerzen. Es geht also längst nicht mehr um Stuttgart oder um Bürgerinteressen. Reines Machtgerangel diktiert das Politgeschehen, das eigentlich Übel vom deutschen Volk abwenden und nicht generieren sollte.

Grün-Rot darf auf keinen Fall zuwege bringen, was Schwarz-Gelb nicht wollte, nämlich den Ausstieg aus dem umstrittenen (weil zu teuren und unergiebigen) Kellerbahnhof, der keinem außer einigen Spekulanten und Unternehmern hilft – und selbstverständlich den beharrlichen Fraktionen durch vielerlei Folgedanksagungen, wenn das Projekt durchgesetzt wird. Nun, man ahnt, wozu Politik noch fähig sein kann und darf auf jede neue Parteigenesungsstrategie aus Berlin gespannt sein. Sicher aber auch auf die nächste Bundestagswahl.

Leserbriefe

Burka erniedrigt die Frauen

Elsa Neufeld, Nürtingen. Zum Artikel „CDU-Politiker Frei hält Burkaverbot für nicht machbar“ vom 12. August. Eine Burka ist für mich das abscheulichste und absurdeste Kleiderstück, das eine Frau zu tragen hat. Warum lässt unsere deutsche Verfassung ein generelles Burkaverbot nicht zu? Wen…

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