Leserbriefe

Ausflug wurde zum Alptraum

13.10.2011 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Isolde Löffler, Neuffen. Mit einem Busunternehmen von der Schwäbischen Alb, nahe Neuffen, unternahmen wir Ende September einen Drei-Tage-Ausflug und starteten in Neuffen. Ich bin gehbehindert und auf meinen E-Rolli, genannt Scooter, angewiesen. Leider weigerte sich der Busfahrer, meinen Scooter auf der rechten Seite des Busses einzuladen. Dort wäre die Ausstiegsluke und man kommt beim Ein- und Ausladen nicht in Konflikt mit dem Straßenverkehr.

Der Busfahrer sprach von Anfang an mit uns kein Wort. Den Bus stellte er immer so ab, dass der Scooter gar nicht oder nur unter erschwerten Bedingungen aus- oder eingeladen werden konnte. Manchmal konnten die Auffahrrampen (unsere) gar nicht genutzt werden und der Scooter, circa 300 Kilogramm schwer, musste mit Manneskraft in den Bus gehievt werden. Der Fahrer beobachtete dies vom Fahrersitz aus im Rückspiegel schmunzelnd.

Mein Mann sprach den Fahrer an und fragte, ob er es in Ordnung finde, uns zu mobben und zu tyrannisieren. Er antwortete, er hätte ein Problem, und das sei ich. Wir waren sonntagabends wieder froh, in Neuffen angekommen zu sein. Das war kein Urlaub, das war purer Stress. Auf zwei Reklamationen beim Busunternehmen bekamen wir keine Antwort. Alle anderen Busfahrer, mit denen wir schon unterwegs waren, waren spitze! Besagter Fahrer sollte nicht mehr zur Personenbeförderung eingesetzt werden. Dienstleistung ist für ihn ein Fremdwort.

Leserbriefe

Die Autobahn als Schneckenpfad

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