Leserbriefe

Andere Sitten akzeptieren

12.07.2007, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Dr. Wolfgang Bone, Lenningen-Gutenberg. Zu den beiden Leserbriefen Andere Kulturen und Den Nerv getroffen vom 7. Juli muss ich noch kurz Stellung nehmen. Wenn im Iran wirklich Religionsfreiheit besteht, wie Herr Maschajechi schreibt, nehme ich selbstverständlich meine anders lautende Stellungnahme mit Freuden zurück. Von einem aus dem Iran geflohenen Arzt, einem gläubigen Moslem, hörte ich allerdings genau das Gegenteil. Nach seiner Aussage gab es Religionsfreiheit nur zur Zeit des Schahs, womit allerdings das Regime dieser Zeit nicht schöngeredet werden soll. Was den angeblich emotionalen Leserbrief betrifft, kann nur gesagt werden: Dass in der Türkei christliche Kirchen nicht gebaut werden dürfen und dass in der Türkei in öffentlichen Einrichtungen das Kopftuch verboten ist, hat mit Emotionen nichts zu tun, sondern das sind ganz einfach realistische Tatsachen, es sei denn, die Berichte der Korrespondenten in Radio, Fernsehen und Zeitungen sind alle gelogen.

Was Präsident Bush betrifft, sind sich wohl Muslime und Christen weitgehend einig. Dass er seine angebliche Christlichkeit so hervorhebt, ist schon beinahe Blasphemie. In jeder Religion gab und gibt es leider negative Erscheinungen. Aber vor einem gläubigen Moslem, der oft seine Religion und seinen Glauben intensiver lebt als Christen das tun, habe ich Achtung und Respekt. Ich erwarte allerdings auch, dass er akzeptiert, dass in anderen Ländern oft ein anderer Glaube und andere Sitten, Gebräuche und Gesetze gelten.

Leserbriefe

Wird Ausgrenzung salonfähig?

Simon Kromer, Wendlingen. Zum Artikel „Der Sport darf sich nicht missbrauchen lassen“ vom 13. Mai. Die AFD ist mit Sicherheit eine streitbare Partei, was regelmäßige Eskapaden an ihrem politischen Rand immer wieder zeigen. Doch Herr Ernle hat weder in der Berichterstattung über ihn noch in dem…

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