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Wo er war, war vorne

09.05.2018, Von Andreas Warausch — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

In der Tragikkomödie „Global Player“ des Melchinger Theaters Lindenhof glänzt vor allem Bernhard Hurm in einer Paraderolle

Paraderolle: Bernhard Hurm als Seniorchef Paul Bogenschütz im Mittelpunkt, umgeben von (von links) Pflegerin Agnieschka (Kathrin Kestler), Sohn Michael (Gerhard Plankenhorn) und Tochter Marlies (Linda Schlepps). Foto: Holzwarth

NÜRTINGEN. Ein Thron für den Patriarchen. Direkt unterm Hohenzollern. Ein Ledersessel ist es. Und ein Rollstuhl. Gleich wird Bernhard Hurm in der Rolle des bald 95-jährigen Paul Bogenschütz auf diesem Thron Platz nehmen. An eine Art schwäbischen Scrooge erinnert er, wenn er gespielt krummbeinig mit Stock im weißen Nachthemd energievoll auf die Bühne hinkt. Zwar hat er auch als sparsamer Schwabe nicht viel mit Dickens’ Geizkragen aus der „Weihnachtsgeschichte“ zu tun – doch ist auch er eine nachgerade epische Figur. Eine Paraderolle für Hurm. Der schwäbische Charakterdarsteller füllt die Hauptrolle in der Inszenierung des Melchinger Theaters Lindenhof von „Global Player – Wo mir sind isch vorne“ am Montag in der Theaterreihe des städtischen Kulturamts in der sehr gut besuchten Stadthalle K3N so authentisch und gefühlvoll aus.

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