Kultur

„Wir müssen medienmündig werden“

28.04.2018, Von Petra Bail — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Bernhard Pörksen sprach in der Buchhandlung Zimmermann über „Die große Gereiztheit“

Ein kritischer Mahner, zugleich aber auch „Bildungsoptimist“: Bernhard Pörksen  Foto: Bail
Ein kritischer Mahner, zugleich aber auch „Bildungsoptimist“: Bernhard Pörksen Foto: Bail

NÜRTINGEN. Der Tübinger Medienwissenschaftler Bernhard Pörksen sieht eine „Machtverschiebung im publizistischen Raum“ und ist überzeugt: „Wir leben in einer Phase der mentalen Pubertät im Umgang mit neuen Medien.“

Gerüchte, Skandale und Katastrophenmeldungen verbreiten sich übers Internet blitzschnell, wie ein Lauffeuer. Sie beängstigen, verstören und machen Stimmung – meistens keine gute. Deshalb fordert er: „Wir müssen lernen, medienmündig zu werden.“ Was das genau bedeutet, erläuterte der 49-Jährige, der 2008 zum „Professor des Jahres“ gewählt wurde, bei seinem Besuch in der Buchhandlung Zimmermann. Mit im Gepäck hatte er sein gerade bei Hanser erschienenes Buch „Die große Gereiztheit. Wege aus der kollektiven Erregung“, in dem er den „kommunikativen Klimawandel“ allgemeinverständlich beleuchtet.


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