Kultur

„Schülerstreiks am Freitag sind legitimer ziviler Ungehorsam“

03.04.2019, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Im Café denk.art in der Nürtinger Alten Seegrasspinnerei ging es am Sonntag um philosophische Fragen rund um den Klimawandel

NÜRTINGEN (os). Wahrscheinlich war es dem Thema geschuldet, dass am vergangenen Sonntag auch einige Schülerinnen und Schüler den Weg ins Café denk.art fanden, das dieses Mal im Rahmen der Nürtinger Energietage stattfand. Die Veranstaltung kreiste nämlich um philosophische Themen rund um den Klimawandel: Wie verhält sich hierbei individuelle zu kollektiver Verantwortung? Darf ein liberaler, demokratischer Staat angesichts der drohenden Klimakatastrophe die Freiheitsrechte seiner Bürger massiv einschränken? Und: Wie sind die derzeit in der Diskussion stehenden Schülerproteste „Fridays for Future“ zu bewerten?

Dies waren die Hauptfragen, die Irina Schumski von der Universität Tübingen mit den rund fünfzig Besuchern in der Alten Seegrasspinnerei erörterte. Eingangs stellten zwei Schauspieler eine kleine Szene dar, in der es um Plastikverpackung in einem Bio-Markt ging. Dabei zeigte sich, dass die ökologische Bilanz einer Plastiktüte nicht unbedingt schlechter ist als die einer Papiertüte. Darüber hinaus zeigte sich, dass unsere individuellen Bemühungen, das Klima zu schützen, in komplexe wirtschaftliche und politische Zusammenhänge eingebettet ist, die wir oft nicht genau verstehen und erst recht nicht kontrollieren können.


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