Kultur

Regentropfen im „Liebestrank“

01.09.2011 00:00, Von Volker Haussmann — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Die Bilanz der achten Opernfestspiele „Opern-Air“ fällt trotz schlechten Wetters positiv aus – In zwei Jahren soll’s weitergehen

NÜRTINGEN. Die Nürtinger Opernfestspiele „Opern-Air 2011“, die vom 22. bis 30. Juli über die Bühne gingen, sind Geschichte. Fünfmal wurde die Donizetti-Oper „Der Liebestrank“ vom Nürtinger Konzertensemble (NKE) aufgeführt. Was bleibt? Zunächst die Erinnerung an einen ebenso kalten wie verregneten Sommermonat. „Das Wetter im Juli war eine Katastrophe“, blickt Hans-Peter Bader zurück. „Wir konnten fast nie draußen proben.“ Diesem Aspekt konnte der musikalische Leiter des Opern-Air aber auch etwas Positives abgewinnen. „Immerhin konnten wir uns dadurch auf die Indoor-Version, die wir bei schlechtem Wetter in der Stadthalle gaben, gut vorbereiten.“

Das gab’s in der „Opern-Air“-Historie bisher noch nicht: Von den fünf Vorstellungen mussten zweieinhalb im Großen Saal der Stadthalle aufgeführt werden. Zum ersten Mal verregnete es die Premiere. Allerdings erst die zweite Hälfte, weshalb sich in der Pause alle 600 Zuschauer, die Musiker der Kammersymphonie sowie die Sänger des Kammerchors nebst Solisten vom Platz an der Stadtkirche quer durch die Innenstadt zur Stadthalle begaben. Ohne Murren, wie sich Gertrud Stephan, die Vorsitzende des NKE, gern erinnert. „Das war dann fast wie in einem Wandelkonzert. War auch mal ganz nett.“


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