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Kultur

„Quilt Art 2009“ ist noch bis Sonntag zu sehen

27.03.2009, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

„Wie viele Kilometer Faden wurden wohl verbraucht, wie viele Stückchen Stoff wohl vernäht?“ Auf die Frage, die sich Professor Ros-

witha Bader von der Fachhochschule für Kunsttherapie bei ihrer Begrüßung stellte, wird es wohl keine Antwort geben. Seit Mittwochabend sind in der Nürtinger Hochschule zirka 150 Kunstwerke zu sehen, die außergewöhnlich sind. Es handelt sich um Quilts (Patchworkdecken), die aus ganz Deutschland, Holland und Österreich zur Ausstellung „Formen – Farben – Fantasien“ vereint wurden. Als Flickwerk im eigentlichen Sinne – so wird Patchwork nämlich übersetzt – darf man die Quilts natürlich nicht bezeichnen, die Decken sind wahre Meisterwerke. Bei der Vernissage führte Dr. Hermann Ehmer, Ehemann einer begeisterten Quilterin, in die Ausstellung ein, er erzählte, wie sich sein Leben durch die Quiltkunst veränderte. Musikalisch wurde die Eröffnung durch drei junge Musiker der Nürtinger Musikschule begleitet. Bereits zum sechsten Mal zeigt die Nürtinger Patchworkgruppe ihre Werke, drei davon werden am Sonntagnachmittag verlost. Der Erlös der verkauften Lose geht immer an eine karitative Einrichtung in der Region, diesmal werden auch die Hinterbliebenen der Wendlinger Amoklauf-Opfer bedacht. Noch bis Sonntag ist die Ausstellung täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet. jh


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