Kultur

Mit allen Ölen der Saitenzunft gesalbt

27.10.2011 00:00, Von Heinz Böhler — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Martin C. Herberg gastierte im Kuckucksei

NÜRTINGEN. „Gitarre total“ lautete das programmatische Motto eines bemerkenswerten Konzertes, während dessen der Wuppertaler Ausnahmegitarrist und Klangkünstler Martin C. Herberg ein überschaubares, aber sachkundiges Publikum im Nürtinger Club Kuckucksei jüngst immer wieder zu spontanen Begeisterungsausbrüchen hinriss.

Im Info-Blatt des Veranstalters liest man: „M. C. H. bietet eine hörens- und sehenswerte Performance, die auch hochgesteckte Erwartungen erfüllt.“ So kann man das ruhig stehen lassen, könnte sagen, dem sei nichts hinzuzufügen. Damit würde man allerdings weder dem Veranstalter noch dem Künstler gerecht, denn der Glanz einer Perlenkette entsteht aus der Summe ihrer Bestandteile.

Eine Ausbildung an der klassischen Gitarre, frühe Erfahrungen in Blues- und Rockbands und Tourneen als Begleitmusiker des Flamenco-Gitarristen Manolo Lohnes prägen den Stil Martin C. Herbergs schon allein durch die Vielseitigkeit, die sich daraus wohl schon zwangsläufig einstellen musste. Das versetzt ihn in die Lage, innerhalb einer seiner vielen Eigenkompositionen und Bearbeitungen in Sekundenbruchteilen vom Fingerpicking in den Rasgueado-Modus umzuschalten und zurück.


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