Kultur

Leiden – warum und wozu?

25.03.2009, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Theologisches Nachtcafé in der Buchhandlung Im Roten Haus

NÜRTINGEN (loh). Um auf das ernste Thema „Leiden“ einzustimmen, luden Markus Fritz, Pastoralreferent der Katholischen Kirchengemeinde, und die Buchhändler im Roten Haus erst mal zu einem stärkenden Vesper ein. Seltsam? Fritz verwies darauf, dass auch das gute Gefühl erhalten bleiben und die Freude nicht vergessen werden sollte. Dann kam er in seinem ersten Referat schnell zur Kernfrage des Abends: Wenn durch einen Unfall, einen schlimmen Verlust, eine schwere Krankheit plötzlich alles anders ist – ist Gott dann nicht ungerecht?

Selbst wenn man Leiden als Teil des Lebens akzeptiert, gibt es Ereignisse, nach welchen man nicht einfach weitermachen kann. Das Leiden, so sieht es Fritz, ist sozusagen ein Testfall für die Religion. Es ist zweifellos die ernsthafteste Infragestellung Gottes. An dieser Frage geht jede theologisch-theoretische Erklärung zugrunde – aber: es gibt die praktische Hilfestellung der Glaubenstradition.


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