Kultur

Kühles Kreisen um das Zentralgestirn

23.12.2008, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Der Domnick-Cello-Preisträger Tristan Cornut spielte am Samstag in der Sammlung Domnick

NT-OBERENSINGEN. Als Ottomar Domnick, der Arzt, Kunstsammler, Filmer und Freund schneller Autos, noch in eigener Person das Cello strich, bildeten Pablo Casals, Artur Gruimaux und Mstislaw Rostropowitsch die Spitze in der Riege bedeutender Cellisten. Sie alle zeichnete eines aus: je älter sie wurden, umso intensiver beschäftigten sie sich mit den Suiten für Violoncello solo von Johann Sebastian Bach, dem musikalischen Übervater und Zentralgestirn am Himmel der Komponisten. Er hatte auch dem Cellospiel eine höhere Dimension künstlerischen Könnens eröffnet.

So kann es nicht verwundern, dass bei dem ganz dem Cello gewidmeten Konzert in der Stiftung Domnick auf der Oberensinger Höhe Bachs Suite Nr. 6 den Höhepunkt bildete. Solist der am Samstag abgehaltenen Veranstaltung war Tristan Cornut, Domnick-Cello-Preisträger des vergangenen Jahres. Er spielte die vier Werke, die das Programm bildeten, auf Ottomar Domnicks eigenem, in die Stiftung eingegangenen Instrument, einem vor 300 Jahren in Mailand entstandenen Testore-Cello mit sonorem, vollem, „braunem“ Ton, der mit Leichtigkeit die Räume voller moderner Kunst füllte.

Beeindruckende Pracht der Akkorde


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