Kultur

Kirchenmusik mit Charme und Esprit

20.04.2010, Von Giew Maschajechi — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Der Nürtinger Kammerchor und Solisten brachten in der Stadtkirche Rossinis „Petite Messe solennelle“ zu Gehör

NÜRTINGEN. Von Gioachino Rossini, der auch den angenehmen Seiten des Lebens sehr zugetan war – er komponierte neben mitreißender Musik auch bekannte Gerichte – war am Sonntagabend in der Stadtkirche eine musikalische Spezialität zu hören. Die von ihm bescheiden titulierte „Petite Messe solennelle“ entpuppte sich als großes kirchenmusikalisches Werk, das in seinem opulent angelegten Aufbau eher an eine Oper als an eine vertonte Messe denken lässt.

In der Stadtkirche war die, von Rossini selbst favorisierte, Fassung für Chor, vier Solisten, Klavier und Harmonium zu hören. Der Nürtinger Kammerchor, die Solisten Nina Vitol (Sopran), Regina Grönegreß (Alt), Alexander Efanov (Tenor) und Michail Nikiforov (Bass) interpretierten gemeinsam mit Michael ulo (Harmonium) und dem Klavierduo Andreas Grau und Götz Schumacher unter der musikalischen Leitung von Hans-Peter Bader virtuos dieses einfallsreiche, farbige Werk mit italienischem Schwung. Der Meister hatte die Komposition einst als Auftragswerk zur Einweihung einer Privatkapelle des Grafen Michel Frédéric Pillet-Will komponiert und sich bei der Besetzung an den Rahmen des Auftraggebers gehalten.


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