Kultur

Hölderlin und die Frauen

22.12.2008, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Gelungene Premiere eines Hölderlinstücks des „theaters existenziell“ in den Räumen des Provisoriums

„Manía“ ist griechisch und meint sowohl den krankhaften als auch den göttlichen Wahnsinn. Möglich, dass sich in der Person des in Nürtingen aufgewachsenen Dichters Friedrich Hölderlin beide Spielarten vereinigt vorfanden. Die Annahme, dass mit dem Verlust seiner „Diotima“ in der Innenwelt des Poeten und Philosophen eine irreparable Störung des Gleichgewichts zwischen den beiden Polen der „Manía“ stattgefunden habe, nahmen Isabella Horváth und Thomas Oser zum Ausgangspunkt ihrer gleichnamigen Dramatisierung dieser von einer lebenslang problematischen Beziehung zu Frauen geprägten Innenwelt Hölderlins.


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