Kultur

Ein Opfer für Minerva

19.05.2009, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Happening im Kulturverein Provisorium

NÜRTINGEN (heb). Der Kunst ein wenig mehr Respekt verschaffen hatte sich eine Gruppe Studierender der Nürtinger Hochschule für Kunsttherapie zum Ziel gesetzt – und bespielt in diesem Sinne mit einem interaktiven Happening den Schauraum des Kulturvereins Provisorium.

Zur Vernissage ihrer Ausstellung „Was bleibt ist dein Opfer“ hatten Anne Konrad, Annah-Katharina Litterst, Sarah Merkle, Kathrin Schmidt und Valentin Utikal eine ungefähr 30 Zentimeter hohe Statuette der römischen, für Kunst und Handwerk zuständigen Göttin Minerva neunundneunzig Mal in Gips abgegossen und diese Kopien in Reih und Glied auf dem Boden des Schauraumes aufgestellt. Damit war die Galerie des Kulturvereins Provisorium in einen römischen Tempel umgewidmet, und um der Majestät eines solchen gerecht zu werden (die nötige Raumhöhe hat der Schauraum ja), wurden zwei Lichtquellen so postiert, dass sie den Schatten der ihnen jeweils am nächsten stehenden Statuette an der Rückwand des Raumes zu Respekt einflößenden Dimensionen anwachsen lassen.


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