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Kultur

Die Kunst des Weglassens

17.03.2009, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Liedermacher Gerhard Schöne begeisterte in Frickenhausen

FRICKENHAUSEN. Kindlich naiv, so wirken die Texte von Gerhard Schöne. Doch Schönes Texte haben auch noch eine andere Seite. Bei genauerem Hinhören entpuppen sich die Aussagen in seinen Liedern als harte Kritik an der Gesellschaft. Dabei wirkten seine Texte am Freitag in der evangelischen Kirche in Frickenhausen niemals plump oder gar verletzend. Vielmehr führen sie, in der Art, wie man es von Kindermärchen kennt, den Zuhörern ihre eigenen und die gesellschaftlichen Unzulänglichkeiten vor Augen.

Diese Kunst, Missstände anzuprangern, ohne sie direkt beim Namen zu nennen, die Kunst des Weglassens ist eines der Markenzeichen der Liedermacher aus der ehemaligen DDR, zu denen auch Schöne zählt. Beklemmung kam auf, als er die Geschichte einer armen Bauernfamilie mit zwei Wickelkindern erzählte. Diese habe eines Tages ein Höhle entdeckt, in der Zwerge Gold zählten, und gefragt, ob sie nicht etwas davon abhaben könnte.


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