Kultur

Die bezaubernde Sprache der Bäume

28.08.2009, Von Petra Lohrmann — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Lyrik, Prosa und Klanginstallationen: Olaf Daecke und Brigitte Beideck waren zu Gast in der Buchhandlung Im Roten Haus

NÜRTINGEN. Nicht weniger als eine Uraufführung erlebten vor Kurzem die Gäste der Buchhandlung Im Roten Haus: Die Musikerin Brigitte Beideck begleitete die Lesung Olaf Daeckes mit eigens für diese Texte komponierten Klängen. Daecke, vielen Nürtingern bekannt als Lehrer an der Rudolf-Steiner-Schule, leitete dort lange Jahre den Fachbereich Holz.

Möbelbau, Holzkunde, Schwundmaße, Konstruktion – diese quasi technische Seite des Holzes reichte Daecke und seinen Schülern nicht aus, um die Faszination des Lebewesens „Baum“ zu erfassen. So begann er für seine Schüler Gedichte und auch Prosatexte über Bäume zu sammeln, um sie ihnen als Abschiedsgeschenk zu überreichen. Aus dieser kleinen Kollektion entwickelte sich das Buch, das er vor einiger Zeit veröffentlichte und aus dem er nun im Roten Haus las. In Brigitte Beideck fand er eine Künstlerin und Baumliebhaberin, die es versteht, die Bäume, diese „eindringlichsten Prediger“, für sich selbst sprechen zu lassen.

So erklangen im ersten Teil der Lesung – „Bäume mit Namen“ überschrieben – die jeweils zu den Gedichten passenden Hölzer: die leichtfüßige Ulme, die helle Linde, die luftige Birke und andere Baumhölzer vom Apfelbaum über den Nussbaum bis zur Zeder.


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