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Kultur

Das Schicksal eines Sangesbruders

18.03.2009, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

„Des Geyers Schwarzer Haufen“ hielt wieder Einzug im Kuckucksei

 

NÜRTINGEN. Mit „Dank für das rhythmische Handgeklapper“ verabschiedete sich am Samstagabend nach zwei Stunden bunten Programms und einem Streifzug durch das Mittelalter bis hinein ins revolutionäre 19. Jahrhundert der Spielmann Albrecht mitsamt seinen Genossen Bruder Martin und dem Saitengreifer Bernd. Wieder einmal hatte der Nürtinger Club Kuckucksei jüngst dem Schwarzen Haufen des Ritters Florian Geyer ein Forum für die Schilderungen von den Raubzügen der aufrührerischen Bauernhaufen geboten.

„Setzt aufs Klosterdach den roten Hahn“ sang man als heute 50-Jähriger noch im Musikunterricht, ohne sich was Böses dabei zu denken. Immerhin weckte das Lied jener konservativen Bauern, die sich im 16. Jahrhundert gegen die neuen Ansprüche des Adels auf Ausweitung seiner Rechte und Macht mit einem Aufruhr wehrten, das Interesse des Knaben an der Geschichte und dem historischen Hintergrund dieses Aufstandes.


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