Kultur

Begegnungen im Café

24.10.2018, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

(aw) „Die beiden betraten das Café“ – mit diesem Satz beginnt jede der neun Kurzgeschichten aus Kerstin Welskopfs Bändchen „Café-Variationen“. Und dennoch ist jede der Geschichten der seit 1992 im Raum Nürtingen und seit beinahe 20 Jahren in Beuren lebenden Autorin alles andere als langweilig. Gespannt liest der Leser Seite um Seite weiter, um zur Pointe zu gelangen. Denn die Begegnungen im Café, deren Gefühlsgrundlage gemäß des Untertitels „Stimmungen in Dur und Moll“ von der Autorin jeweils charakterisiert wird, haben allesamt ein vom Leser und den fiktiven Protagonisten kaum bis gar nicht vorhersehbares Ende, auf das der Plot niemals abschweifend, sondern höchstens die Spannung steigernd unaufhaltsam zustrebt. So ergibt sich ein für das Büchlein gänzlich überzeugendes Phänomen: Man hat es auch eilig, die nächste Geschichte gleich zu lesen.

So betreten denn neunmal verschiedenste Menschen das Café, um eine für sie bedeutende Geschichte zu erleben, die Kerstin Welskopf jeweils mit einem Getränk betitelt, das im Verlauf ebenjener Geschichte im Café geordert wird. So treffen unter anderem Ehepartner aufeinander, Mann und Frau oder auch Freundinnen zum Beispiel. Und manchmal gesellt sich dann ein geheimnisvoller Dritter dazu.


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