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Aus Steinaltem das Unerhörte hervorgebracht

10.07.2007 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Klaus Feßmann brachte in der Nürtinger Johanneskirche seine Klangsteine zum Schwingen

NÜRTINGEN. Glaubt man dem jüngsten Titelbericht eines Hamburger Nachrichtenmagazins, dann hat die Kunst ihre Wurzeln in den Höhlen der Schwäbischen Alb. Dort nämlich sind Figürchen aus Stein gefunden worden, rund 35 000 Jahre alt, die ältesten also der Menschheit. Der nach seinen eigenen Worten heftige Schwabe Klaus Feßmann, Nürtinger Kind und Musikprofessor in Salzburg, geht da noch einen Schritt weiter. Musik komme aus dem Stein, historisch gesehen, so kündet er seit vielen Jahren. Die von ihm geschaffene und besetzte künstlerische Nische erzeugt Staunen, Renommee und ernährt ihren Mann. In Workshops, auf einer schwärmerisch missionierenden Homepage und in Konzerten, mittlerweile um den ganzen steinernen Globus, agiert und fasziniert dieser Master of Rock. Und schier gar stoned nannte sich einer der Zuhörer nach diesem Konzert am vergangenen Sonntag.


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