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Schulangst und Corona

27.05.2022 05:30, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Eigentlich könnte man denken: Wer Schulangst hat, für den müsste die Corona-Zeit ganz gut gewesen sein. Denn immer wieder waren Schulen geschlossen, gelernt wurde zu Hause. Doch jetzt zeigt sich: Die Zeit hat die Angst bei einigen Kindern schlimmer werden lassen.

Denn in der Zeit zu Hause konnte der Umgang mit der Angst nicht gelernt werden. Als dann die Schule wieder ganz normal begann, kamen die alten Ängste wieder hoch. Die Hürde, sich diesen Situationen zu stellen, erschien dann viel größer. Auch die guten und schönen Erfahrungen in der Schule konnten wegen des Lernens zu Hause weniger gemacht werden. Wenn es dann wieder in die Schulen ging, brauchte man mehr Kraft und Mut, sich den schwierigen Situationen zu stellen. So geht es einigen Kinder. Wer sich also unwohl fühlt, sollte wissen: Du bist damit nicht allein.

Hilfe bei Schulangst

Manchmal reicht es nicht, mit den Eltern oder den Freunden über Schulangst zu sprechen. Manche Kinder merken: Es wird trotzdem nichts besser. Einige Kinder wollen vielleicht auch gar nicht mit Leuten über ihre Ängste reden, die sie kennen. Wenn ihr nicht wollt, dass jemand in eurer Umgebung von der Schulangst erfährt, dann könnt ihr kostenlos die Nummer gegen Kummer anrufen. Wer da anruft, bleibt anonym. Ihr müsst also nicht euren Namen sagen. Mit den Personen am Telefon könnt ihr über eure Sorgen und Probleme sprechen. Wählt dafür einfach die 116 111. Außerdem gibt es noch andere Möglichkeiten, sich Unterstützung zu suchen. Es gibt Psychologen und Psychologinnen, die sich mit dem Thema Schulangst super auskennen. In einer psychologischen Therapie oder einem sogenannten Coaching lernt man Techniken, wie man mit der Angst umgehen kann. Bei Kindern müssen allerdings die Eltern dabei helfen, einen Platz bei einer solchen Therapie zu bekommen. dpa

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