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Carl Josef und die Hobbys

24.09.2021 05:30, Von Stella Venohr — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Der 16-Jährige ist sehr lustig und hat schon viele Fans im Internet – und er sitzt im Rollstuhl. Nun startet er auch im Fernsehen durch.

Das ist Carl Josef mit den Musikern Skye und Leonard (von links) im Proberaum. Sie zeigen ihm ihr Hobby.  Foto: Christophe Gateau/dpa
Das ist Carl Josef mit den Musikern Skye und Leonard (von links) im Proberaum. Sie zeigen ihm ihr Hobby. Foto: Christophe Gateau/dpa

BERLIN. Carl Josef ist erst 16 Jahre alt und hat schon seine erste eigene Show im Fernsehen. Bei „Carl Josef trifft . . .“ begegnet er Kindern und Jugendlichen mit und ohne Behinderung und probiert mit ihnen ihre Hobbys aus.

Was fand er dabei besonders spannend? Und was macht er selbst gerne in seiner Freizeit? Darüber hat der Schüler mit den dpa-Kindernachrichten im Interview gesprochen.

 

Carl Josef, du sprichst in deiner Sendung mit Kindern mit und ohne Behinderung, die unterschiedliche Hobbys haben. Gab es denn trotzdem Gemeinsamkeiten zwischen all deinen verschiedenen Gästen?

Natürlich ist es im Allgemeinen so, dass irgendwie alle, die wir dort einladen, ihren Alltag mit Bravour meistern. Ich finde es immer gut zu sehen, dass egal in welcher Situation man ist, gerade die jungen Kinder so stark sind.

 

Geht es dann in der Sendung auch darum, wie die Gäste, ihre Behinderung und ihr Hobby miteinander verbinden können?

Genau. Ich kenne das natürlich als Teenager. Als Kind ist man oft noch so, dass man irgendwas als Hobby machen will. Und wenn man so eingeschränkt ist, sei es im Rollstuhl oder mit anderen irgendwelchen Beeinträchtigungen, ist es natürlich immer schwierig: Was macht man jetzt? Was kann man machen? Und dementsprechend wird das natürlich auch thematisiert. Und im Endeffekt sieht man dann in den Folgen, dass die Jugendlichen trotzdem immer einen Weg finden und das extrem gut meistern.

Was machst du am liebsten in deiner Freizeit?

Ich mache liebend gerne Comedy. Ich sehe es immer noch als Hobby, auch wenn es fast schon so eine Art Beruf ist. Aber für mich ist es immer noch ein Hobby, weil es mir Spaß macht. Ich habe jetzt gar nicht so ein spezielles Hobby. Aber ich denke, wie jedes andere Kind spiele ich gerne Videospiele und treffe mich mit Freunden.

Wie reagieren denn die Kinder ohne Behinderung auf dich? Sind sie offener als Erwachsene?

Ja schon, sie sind aber auch schüchterner. Das muss ich sagen. In jeder Folge ist es ja so, dass ich ein Kind mit einer Behinderung treffe und ein Kind ohne. Und da merkt man auch den sehr starken Unterschied. Auch wenn das Kind vielleicht nicht wie ich im Rollstuhl sitzt, aber eine andere Behinderung hat, ist es trotzdem viel lockerer als das Kind ohne, welches am Anfang Schwierigkeiten oder Angst hat, irgendwas falsch zu machen. Ich glaube, wenn man selber ein bisschen betroffen ist, dann reagiert man gleich lockerer auf andere.

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