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Beim Wählen heißt es: Streng geheim!

25.09.2021 05:30, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Erst den Ausweis zeigen, dann das Kreuzchen machen. Wie die Wahl am Sonntag abläuft, ist ganz genau geregelt. Paula erklärt dir im allerletzten Teil ihrer Wahlserie, was bei der Bundestagswahl passiert.

In solche Wahlurnen schmeißen die Wähler ihre Stimmzettel.  Foto: Julian Stratenschulte/dpa
In solche Wahlurnen schmeißen die Wähler ihre Stimmzettel. Foto: Julian Stratenschulte/dpa

Berlin. Was haben der Sänger Lukas Rieger, die Schauspielerin Sibel Kekilli und der Fußballer Toni Kroos gemeinsam? Sie alle wollen bei der Bundestagswahl mitmachen. An diesem Sonntag ist es so weit. Dann können die erwachsenen Deutschen darüber abstimmen, welche Politikerinnen und Politiker im nächsten Parlament sitzen.

Manche Leute lassen sich die Wahlzettel dafür schon vorher per Post zuschicken. Dann füllen sie die Zettel aus und schicken sie zurück. Viele Wählerinnen und Wähler aber gehen am Sonntag in ein Wahllokal. Wie die Wahl dort abläuft, ist ganz genau festgelegt.

Die Türen zum Wahllokal öffnen sich um Punkt 8 Uhr. Oft sind die Wahllokale zum Beispiel in Schulen oder in Kindergärten untergebracht. Am Wahltag hängen dann dort die Flaggen des jeweiligen Bundeslandes, von Deutschland und von der Europäischen Union.

An Tischen im Raum sitzen die Wahlhelfer und Wahlhelferinnen. Sie haben eine lange Liste. Darin stehen alle, die in der Umgebung wohnen und an diesem Ort wählen dürfen. Wer ins Wahllokal reinkommt, muss seinen Ausweis zeigen. Dann wird geschaut, ob der Mensch in der Liste steht.

Ist das der Fall, bekommt er die Wahlunterlagen in die Hand. Damit geht er in eine Wahlkabine. Die Kabine besteht normalerweise aus einem Tisch und drei Holzwänden. So kann niemand sehen, was die Menschen dort ausfüllen. In der Kabine kreuzen die Leute an, wen sie wählen wollen. Aber Achtung! Nicht auf dem Stimmzettel unterschreiben oder Smileys drauf malen. Wer sich verschrieben hat, kann einen neuen Stimmzettel bekommen. Dann wird der gefaltet und durch einen Schlitz in eine große Box geworfen. Diese Box wird auch Wahlurne genannt.

Gegen 18 Uhr schließen dann die Wahllokale. Danach öffnen die Helferinnen und Helfer gleich die Wahlurnen. Sie holen alle Stimmzettel heraus, sortieren sie und zählen. Sind sie fertig, melden sie das Ergebnis weiter an das zuständige Amt. Nach ein paar Stunden wird meist klar, wer gewonnen hat. dpa

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